2010-2020 – 10 Jahre Kammerchor Rheinland-Pfalz

Frühlingserwachen

14 Monate sind mittlerweile seit unserem letzten Projekt vergangen. Eine lange Zeit, in der wir uns bewusst dagegen entschieden hatten, alles durchzuziehen was theoretisch „möglich“ gewesen wäre. Der Kammerchor Rheinland-Pfalz lebt genauso von der Musik wie vom Miteinander der Sänger*innen – deren Gesundheit uns zudem sehr am Herzen liegt! Nun ist es endlich soweit, dass auch wir uns langsam aus unserem Corona-Winterschlaf zurück ins Sonnenlicht wagen. Konkret heißt dies: Wir planen die nächste Arbeitsphase für den Spätherbst 2021!

„Katharsis“ lautet der Titel des Projekts 33. Weitere Informationen zum Programm, der künstlerischen Leitung sowie den Konzerten folgen in den nächsten Wochen. Vieles befindet sich noch in Klärung, jedoch überwiegt ein Gefühl bei weitem – die Vorfreude auf gemeinsame A-cappella-Musik!

 

Der 2010 gegründete Kammerchor Rheinland-Pfalz steht für ein breites und vielseitiges Repertoire sowie für eine rege Konzerttätigkeit über die Landesgrenzen hinaus. Ob fulminantes Oratorium mit Orchesterbegleitung oder filigraner A-cappella-Klang, das Ensemble begeistert sich für jede musikalische Epoche und Stilrichtung.

Neben klassischer Chorliteratur widmet sich der Chor auch zeitgenössischem Repertoire. Einige Komponisten schrieben Chorwerke eigens für den Kammerchor Rheinland-Pfalz. Zur Uraufführung gelangte u.a. die achtstimmige Chorphantasie „Oh could we do“ von Ronald Pelger (verlegt 2015 durch den Schott Musikverlag). Im März 2016 wurde die Vertonung des 8. Psalms „Domine, Dominus noster“ des italienischen Komponisten Michele Sacco in der Burgkirche in Ingelheim uraufgeführt.

Mehrmals im Jahr werden unter wechselnder musikalischer Leitung verschiedene Konzertprogramme erarbeitet. Dabei variiert die Chorbesetzung von Projekt zu Projekt. Mit dieser Form der musikalischen Arbeit ist das Ensemble einzigartig in der deutschen Kammerchorlandschaft. Aus der Zusammensetzung mit professionellen Musikern und versierten Laien ergibt sich ein charakteristischer Eigenklang von hohem Wiedererkennungswert.

Interpretationsfreude, vielfältige Möglichkeiten in der dynamischen Ausgestaltung und flexibler Umgang mit Klangästhetik verdeutlichen die musikalische Souveränität und Authentizität des Chores.